Immer mehr Ehen werden heute geschieden. Wir sind nicht mehr bereit, bis zum bitteren Ende zusammenzubleiben. Frauen entscheiden sich heute leichter und schneller zur Trennung, weil sie bessere Ausbildungen haben und weil sie sich nicht mehr in das alte Rollenbild der Hausfrau einfügen wollen. Auch Männer trennen sich leichter als früher, gerade, wenn sie sich neu verliebt haben.
Manchmal ist beiden Partnern klar: "So geht das nicht mehr weiter." Manchmal ist es aber nur einer der beiden, der sagt: "Mit dir will und kann ich nicht mehr zusammen leben." Der andere hofft vielleicht noch auf eine Wiederversöhnung, aber Liebe kann nicht erzwungen werden. So steht der oft tief schmerzende Schritt an, die Beziehung zu beenden. Gerade wenn Kinder beteiligt sind, ist es wichtig, die Trennung so zu gestalten, dass möglichst wenig kaputt geht. Dies ist keine leichte Aufgabe, denn das Paar hatte ja schon davor mit Problemen zu kämpfen. Die Beteiligten sind nicht mehr gut aufeinander zu sprechen und oft tief verletzt vom Verhalten des anderen.
In dieser Situation ist es sinnvoll sich Hilfe zu holen. Ein neutraler Dritter (Mediator) kann zwischen beiden Parteien vermitteln und gemeinsam mit dem Paar Lösungen finden, mit denen beide gut leben können. Beide bleiben weiterhin die Eltern ihrer Kinder und müssen lernen, sachlich damit umzugehen. Dies kann in einer Trennungsberatung gut und meist sehr erfolgreich besprochen und auch aufgeschrieben werden.
Die Vorteile einer Mediation liegen auf der Hand:
- Lösungen, mit denen beide leben können.
- Beide können sich danach noch in die Augen schauen.
- Die Kosten für eine spätere Scheidung werden drastisch gesenkt.
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